Der grüne Gedanke begleitet mich nun schon seit vielen Jahren. 2006 wurde ich zur Vegetarierin, einerseits der Tiere wegen, deren unfassbar grausame Schicksale ich nicht unterstützen möchte, aber auch wegen der Belastung, die Fleischkonsum für unser Klima in Punkten wie CO2- Belastung oder virtuelles Wasser darstellt. Auch Mikroplastik und dessen Auswirklungen auf die Ozeane war auf diesem Blog schon einmal Thema. Mittlerweile bin ich aber der Meinung, dass jeder noch mehr für die Umwelt tun kann. Ich habe mich mit den gesundheitlichen Folgen unserer Plastik-Welt beschäftigt. Durch alltägliche Gegestände oder in Plastik verpackte Lebensmittel, aber auch durch die Raumluft und den Hausstaub nehmen wir Bisphenol A, Phthalate oder Flammschutzimittel, die im Plastik enthalten sind, auf. Mögliche Ergebnisse einer Plastikbelastung unseres Lebens sind Allergien, Diabetes, Fettleibigkeit oder Fruchtbarkeitsstörungen. Auch die Umwelt darf nicht vergessen werden: Von dem vielen angefallenen Plastikmüll kann nur ein Bruchteil mit hohem Energieaufwand recycelt werden. Biologisch abbaubar ist Plastik nicht, es zerfällt über die Jahre lediglich in kleine Teile. Bis beispielsweise eine einzige Plastiktüte in Teile in der Größe von Sandkönern zerfallen ist, dauert es 400 Jahre. Da Plastik also nicht einfach verschwindet, konnten mehrere riesige Plastikteppiche in den Weltmeeren entstehen, die vor allem den Tieren zum Verhängnis werden. Natürlich werde ich als Einzelperson nicht das globale Plastikproblem lösen, Aber ich will meinen Teil dazu beitragen, dass das Plastikaufkommen reduziert wird und will helfen, über die Auswirkungen für Mensch und Umwelt aufzuklären. Daher habe ich mir einen 100 Tage Plan gestaltet, der mir helfen wird, weniger Plastik zu verbrauchen. Ich habe auch andere Punkte überdacht, daher enthält der Plan teilweise auch Pläne, die weniger mit Plastik, aber auch mit Konsum und Umweltschutz zu tun haben.
KÜCHE
- Saisonal, regional einkaufen
- keine Konserven (Plastikbeschichtung im Inneren der Konserve!), lieber Glas
-Gemüse unverpackt kaufen: keine eingeschweißten Gurken, für die Tomaten zum Abwiegen muss man keine Tüte nehmen
- keine Süßigkeiten, bei denen jedes Stück extra verpackt ist (Schoko-Bons etc.)
- Getränke nur in Glas oder Tetrapak
BADEZIMMER
- Shampoo, Bodylotion, Haarpflegeprodukte etc. leer machen, nicht nachkaufen
- auf Alternativen umsteigen:
-Stückseife statt Flüssigseife und Duschgel
-Shampoo-Bars statt Flüssigshampoo in der Plastikverpackung
-Öle in der Glasflasche statt Haarkuren
-Peelings selber machen (Honig, Zucker, Öl etc.)
- Öl statt Abschminkwasser/Tücher
-Baumwollpads statt Wattepads
- wenn Kosmetik, dann Naturkosmetik
KLEIDERSCHRANK
- mehr Vintage- Kleidung
Habt ihr noch mehr Tips? Ich bin gespannt, wie mir die Umsetzung gelingt, es folgen bestimmt einige weitere Artikel zum Thema Nachhaltigkeit. See you soon!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen