Samstag, 18. März 2017

Empties Frühjar 2017 - aufgebraucht - meine Meinung

Sich von Altlasten trennen, ohne dabei verschwenderisch zu sein, ist so erleichternd! Einige der Produkte, die ich schon monate- oder jahrelang halbleer herumstehen hatte, habe ich in den letzten 8 Wochen plattgemacht. Was das war, zeige ich euch hier.

1. Cien - Duschgel ORANGE 
Ein völlig normales Lidl-Duschgel. Es tut seinen Zweck, allerdings riecht es dabei penetrant nach künstlicher Orangen-Note, einem Mief, den ich absolut nicht abkann... gut, dass es leer ist, ich würde mir dieses Produkt nicht nachkaufen wollen.

2. Bon Lauri - Kokosöl Shampoo
Ein tolles Produkt, welches eine Spülung absolut überflüssig macht. Es pflegt, macht die Haare kämmbar und verleiht Glanz ohne dabei zu fetten. Perfekt für langes, strapaziertes oder glanzloses Haar. Ich kann dieses Produkt uneingeschränkt weiterempfehlen! Preis auf amazon.de: 11,67€ .

3. Balea - Anti-Schuppen-Shampoo
Ob dieses Shampoo nun wirklich gegen Schuppen hilft, kann ich nicht sagen, da ich glücklicherweise keine habe. Der Geruch war frisch, aber nicht zu männlich. Ein solides Produkt, ich würde es aber nicht nachkaufen, da ich reichhaltige Pflegeshampoos bevorzuge.

4. Original Source - Mint and Tea Tree Shower
Wow! Der Geruch ist  wirklich mal der Oberhammer! So intensiv minzig riecht kein zweites Shampoo. Auch dass das Produkt vegan ist, ist für mich ein Pluspunkt. Leider ist auch hier (wie in den meisten Duschgels) Mikroplastik enthalten, auf welches ich in Zukunft verzichten will. Daher werde ich das Produkt nicht nachkaufen.

5. essence - pure skin Waschgel
Dieses Produkt kann ich leider nicht ordentlich bewerten, weil ich eine trockene Haut habe, die durch dieses Waschgel nur zusätzlich gereizt und ausgetrocknet wird. Für mich ist es definitiv zu aggressiv, obwohl auf der Packung eine "sanfte Reinigung" versprochen wird. Ich werde in Zukunft gezielt zu Produkten für empfindliche Haut greifen, oder aber einfach bei Wasser und Öl bleiben.

6. Rexona - pure fresh Deo
Die Vorteile: komprimiert in kleinerer Verpackung für weniger Müll, 0% Aluminium und absolut zuverlässiger Schutz. Für mich ein tadelloses Produkt, wenngleich ich gerne auf die Triebgase und Aluverpackung verzichten würde. Momentan bin ich in der Testphase mit einem Creme-Deo. Ob ich langfristig auf Sprühdeos verzichten kann, werde ich hier berichten.

7. Scented Bath - Rosen Confetti
Badezusatz kommt bei mir nur höchst selten zum Einsatz, wenn, dann aber nach dem Motto "Viel hilft viel". Daher habe ich diese Packung auch in einem Zug aufgebraucht. Der Duft war angenehm, ich konnte aber nur mäßige Schaumbildung und keine Pflegewirkung beobachten. Auch wenn ich die Marke sonst nicht kenne, verspricht "scented bath" allein durch seinen Namen auch nichts anderes als Duft, insgesamt ist das Produkt aber für mich nicht empfehlenswert.

8. Forever - Aloe Lips
Wow, wow, wow! Diese Lippenpflege überzeugt in allen Punkten! So zart auf den Lippen, ein himmlischer Duft und eine unvergleichliche Pflegewirkung. Auf amazon.de für 11,85€ im Dreierpack erhältlich.

9. Elcurina - Aloe Body Creme
Ebenfalls ein uneingeschränkt zu empfehendes Produkt. Die Pflegewirkung und der Duft sind toll, an die grüne Farbe muss man sich erst gewöhnen. Das Produkt zieht schnell ein und macht die Haut wunderbar geschmeidig.

Montag, 13. Februar 2017

Sale Haul - Winterschlussverkauf Februar 2017

Hallo ihr da draußen,

der Frühling klopft an die Tür, die Temperaturen steigen, die Preise für Winterklamotten fallen. Da ich absolut nie Kleidung zum Normalpreis kaufe (immer Vintage oder aus dem Sale), ist jetzt meine Zeit. Über mein Vorhaben, bewusster und mehr Second Hand zu kaufen, habe ich hier auf dem Blog ja bereits berichtet. Bisher habe ich dieses auch gut umsetzen können.  Da ich Second Hand nur einzelne Teile gekauft habe, hat sich ein Blogpost daüber noch nicht gelohnt. Auch jetzt im Sale habe ich mehr darüber nachgedacht, ob ich die Klamotten wirklich brauche und bewusster eingekauft. Sechs neue Teile durften also einziehen, die ich euch hier nun vorstelle.

1.  Die gepunktete Volantbluse
Dieses Schätzchen habe ich für 15€ bei H&M ergattert. Zunächst war ich mir etwas unischer, ob ich mich traue, diese auffälligen Volants zu tragen und ob das nicht etwas zu spießig an mir aussieht. Nach einer Trendrecherche wurde mir aber klar, dass Volants und Rüschen in Zukuft vermehrt auf der Straße zu sehen sein werden und habe mich dann für dieses Teil entschieden. Zu Boyfriendjeans und einem knalligen Lippenstift ein abslutes It-Piece.








2. Die Stoffchino
Meinen heimlichen Liebling aus diesem Haul habe ich für 14,95€ bei New Yorker geschossen. Er ist der perfekte Mix zwischen Jogginghose, Anzugshose und edler Stoffhose im Chinoschnitt. Oben legere zum Binden, unten eng. Meiner Meinung nach ultra sexy, bringt den Booty auf jeden Fall zur Geltung.






3. Rock Numero 1
Der erste Rock, der neu bei mir eingezogen ist, ist ein gemusterter Rock in rosé, gold und schwarz mit zarten Lederdetails. Ich denke, dass dieser Rock ein Allrounder ist, den man schick mit Bluse und Heels oder auch sexy am Abend tragen kann. Ich habe dafür bei New Yorker 9,95€ bezahlt.









4. Rock Numero 2
Dieser hübsche Rock ist aus einem weichen Material, ähnlich wie Flanell. Am Bund und den Taschen ist er mit Kunstleder abgesetzt. Kostenpunkt 9,95€ bei New Yorker.




5. Die Flatter-Folklore-Bluse
3 Dinge, die ich an Kleidung mag, vereint diese Bluse: Bordeaux, Folklore-Stickereien, Schöschen. Ein lässiges Everyday-Piece für den Jeans-Alltagslook. Konnte ich für 4.95€ nicht im New Yorker lassen.








6. Der Statement-Pullover
"Always late"  - Ja, das passt. Schwarz geht auch immer und so musste ich auch bei diesem letzten Teil nicht lange überlegen. Kostenpunkt 4,95€ bei New Yorker.







Dienstag, 24. Januar 2017

Pferdefütterung - meine Basics

Heute möchte ich wie versprochen an die Erstausstattungsfrage in Puncto Futter anknüpfen.

Starten wir also mit dem wichtigsten aller Futtermittel, dem Heu.

http://buchholzhof.com
Dieses wird in der Regel vom Stall gestellt. Idealerweise bekommt eurer Pferd dort 24h Heu zur Verfügung gestellt. Sollte dies nicht der Fall sein gilt die Regel: je mehr Mahlzeiten, desto besser. Von Natur aus ist das Pferd ein Dauerfresser, es frisst ca. 18 Stunden am Tag, auch in der Nacht pausiert es nicht länger als ca. zwei Stunden. Der Pferdemagen ist verhältnismäßig klein und macht keine Verdauungspausen. Entstehen also Fresspausen von mehr als fünf Stunden, greift die aggressive Magensäure den empfindlichen Pferdemagen an, es können Magengeschwüre entstehen. Die klassische Pferdehaltung mit zwei Heumahlzeiten am Tag ist also längst überholt, bitte vermeidet also Ställe, in denen diese nach wie vor praktiziert wird! Sollte ein solcher Stall für euch unumgänglich sein, stopft eurem Pferd einfach ein großes Heunetz und hängt ihm dieses zusätzlich in die Box.

Kraftfutter - der Klassiker: Hafer

http://pferdewiese.com/wp-content/uploads/2015/06/hafer.jpg
Ich persönlich füttere am liebsten Hafer als Kraftfutter. Klar ist der Markt voll mit Futtermitteln, die auch mich mit ihren bunten Tüten und fancy Namen a la "Dressage Superstar Economy Light" beeindrucken. Die darin enthaltenen Müslimischungen duften und sehen auch für mich als Mensch zum Anbeißen aus. Dennoch habe ich mich gegen die Fütterung dieser Müslis und für Hafer entschieden. Hier weiß ich, was drin ist, der Hafer ist nicht künstlich bearbeitet und nicht mit irgendwelchem Schnickschnack wie Apfeltrester oder Melasse versetzt. Den Mythos, Hafer würde das Pferd anstacheln und zur unkontrollierbaren Kanone machen, könnt ihr getrost vergessen. Es ist und bleibt ein hochwertiges Pferdefutter, das sich nicht zu Unrecht seit Urzeiten in der Pferdefütterung hält. Er liefert essentielle Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Ob ihr dabei Schwarzhafer, Goldhafer oder Grünhafer verfüttert, ist zweitrangig und auch ob dieser gequetscht, gewalzt oder ganz verfüttert wird, bleibt euch überlassen. Wichtig ist jedoch, dass gewalzter oder gequetschter Hafer binnen 24 Stunden verfüttert werden sollte.
Hafer sollte außerdem bedarfsgerecht verfüttert werden, das heißt, dass er dem Alter, der Größe und der Belastung des Pferdes entsprechend dosiert wird.



http://www.lexa-pferdefutter.de

Mineralfutter

Mineralfutter muss sein - zumindest, wenn ihr mich fragt. Dabei ist es allerdings auch schwierig, eine allgemeingültige Empfehlung auszusprechen. Am besten ihr lasst euch im Fachhandel beraten, was für euer Pferd das Richtige ist, denn Sportpferde, Freizeitpferde oder Senioren haben oft  einen ganz unterschiedlichen Mineralfutterbedarf.





Öle

https://www.fuetternundfit.de
Öle sind Alleskönner! Sie helfen bei der Verdauung des Kraftfutters, schützen Haut, Haar und Horn und sind ein klasse Energierlieferant.Besonders in den Zeiten des Fellwechsels greife ich daher gerne zu Ölen, um mein Pferd damit zu unterstützen. 30 bis 50 ml täglich reichen aus und werden zudem gerne angenommen.
In der Pferdefütterung üblich sind Fischöl, Traubenkernöl und Leinöl, wobei ich immer zu letzterem greife. Aber Achtung, dies ist nicht besonders lange haltbar.





Luzerne
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Luzerne ist ein zwei in eins Futtermittel. Es ist sowohl Rauhfutter, als auch Kraftfutter. Luzerne sorgt für schnellen Substanzgewinn und ist daher ein gutes Winterfutter oder zur Auffütterung von mageren Pferden geeignet. Ich mische gerne etwas Luzerne unter Hafer, Mineralfutter und Öl, um die Kautätigkeit meines Pferdes zu steigern, da dieses sein Futter sonst gerne "einsaugt".


Sonnenblumenkerne

https://www.pauls-muehle.de/media/image/4890_0.jpg
Diese kleinen Helferchen bekommt mein Pferd übers tägliche Futter - in etwa eine Tasse voll. Sie unterstützen Haut und Haare und sorgen für stabile Hufe. Gerade im Fellwechsel ein klasse Ergänzungsfutter.







Saftfutter

http://www.reiten-weltweit.info
Möhrchen, Äpfel, Bananen (in Maßen), rote Beete: erlaubt ist, was schmeckt. Wegen des Fruchtzuckers gibt man immer nur ein paar Stücke pro Mahlzeit. Jedes Pferd hat seine Vorlieben, ich füttere am meisten Äpfel und Möhren, denn gerade den Möhren wird eine kolikpräventierende Wirkung nachgesagt. Banane und rote Beete kommt bei meinem Feinschmecker leider garnicht gut an...

Firlefanz in der Weidesaison

Mein Pferd ist generell eines der wählerischen Sorte. Sie sortiert Futter gut und verweigert oft. Die
http://www.pferde-futter-shop.de
oben genannten Bestandteile nimmt sie an, wechsle ich jedoch mal durch oder versuche ein anderes Futter, zickt sie. Vermutlich kennt sie den eigenen Bedarf auch am besten, denn in der Weidesaison verweigert sie selbst Hafer und Mineral, was sie im Winter sehr gerne mag. Dann versuche ich mit etwas Getrickse doch ein paar Mineralstoffe ins Pferd zu bekommen. Dafür verwende ich die Mineralbrix von Salvana. Der positive Nebeneffekt: Diese Brix kann man sich aufgrund ihrer Größe (Riegel oder in Leckerlieform) einfach in die Tasche stecken und wie eine Belohnung verfüttern. Man muss nicht extra einen Pott voll Futter mit sich herumschleppen. Neben diesen Brix, 24h Wiese und 24h Heu ad libitum gehen wir immer mal wieder etwas frische Luzerne naschen. Gleich neben der
Koppel wächst diese nämlich wild und die Pferde stehen so sehr darauf ! Auch Saftfutter ist im Sommer noch gefragt, Gerade zur Erntesaison bekommen die Pferde davon reichlich. Mit Öl, getrockneter Luzerne, Hafer oder pelletiertem Mineralfutter kann ich bei meiner Stute aber erst wieder punkten, wenn das Gras kurz abgeknabbert ist und die Pferde langsam aber sicher aufgestallt werden.

Salzleckstein

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Dieser sollte für die Pferde auch immer zugängig sein. Ich bevorzuge das natürliche Bergsalz aus Deutschland, da das Himalayasalz einen sehr weiten, ökologisch nicht vertretbaren Weg hinter sich hat und der klassische weiße Salzleckstein chemisch hergestellt wird.


Die genannten Futtermittel sind also das, was mir aus allemm, was ich in den letzten Jahren ausprobiert habe, am besten gefallen hat. Vielleicht taugt es ja auch für euch. Lasst ich gerne eure Erfahrungen wissen. 

Dienstag, 17. Januar 2017

Das erste eigene Pferd - Die Erstausstattung

Heute soll sich alles ums Thema Pferd drehen, ein Thema, das mein reales Leben sehr beeinflusst. Für die Zukuft habe ich geplant, diesem wichtigen Teil meines Lebens auch auf dem Blog Raum zu geben.
Den Einstieg in die Kategorie "Pferd" widme ich dem Thema Erstausstattung. Was brauche ich, bevor das erste eigene Pferd einziehen kann? Was kostet die Erstausstattung? Auf was kann man getrost verzichten? Ich bin bei Krämer online shoppen gegangen und werde euch im Folgenden die Produkte vorstellen, die ich mir aussuchen würde, würde ich mir mit meinen heutigen Erfahrungswerten nocheinmal eine Erstausstattung zulegen. Alle Bilder sind der Seite kraemer-pferdesport.de entnommen!

1. Das Halfter
Das zunächst wichtigste Teil, das du schon bei der Abholung des Pferdes und von da an jeden Tag brauchen wirst, ist ein Halfter. In der Praxis wird vermutlich ein einziges Halfter garnicht ausreichen, wir bleiben aber nun einmal beim Minimum von einem Stück. Wichtig dabei finde ich, dass das Halfter im Genick mit einer Schnalle geöffnet werden kann, da dann die Größeneinstellung auch mit langen Fingernägeln klappt. Auf meiner virtuellen Shoppingtour habe ich mich für das Pailettenhalfter Caro in der Farbe fog entschieden. Das steht meiner Meinung nach jedem Pferd und ist momentan auf 9,99 reduziert.


2. Der Strick
Obligatorisch zu jedem Halfter braucht man logischerweise auch einen Führstrick. Ich bevorzuge Stricke OHNE Panikhaken, da diese bei mir schon in mehreren Situationen versagt haben, unkontrollierbar oder garnicht aufgingen und wenn, wie ein Geschoss durch die Gegend flogen. Das kann ins Auge gehen. Mir ist ein herkömmlicher Karabiner deutlich lieber. Außerdem weiß ich es zu schätzen, wenn der Strick nicht nur eine Armlänge misst, sondern 2m und mehr bietet, da das beim Verladen, in der Bodenarbeit oder auch fürs "richtige Führen" grundlegend ist. Daher fiel meine Wahl in dieser Kategorie aufdas Anbindeseil Kate in der Farbe perlmutt-rosa. Dieses hat den erwähnten, einfachen Karabiner, ist 2,10 m lang und ist außerdem an den Enden mit Leder abgeschlossen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern schütz den Strick vor dem Ausfransen, wenn er mal über den Boden geschleift wird. Und glaubt mir, das kommt vor. Preislich liegen wir hier bei 8,99€.

4. Putztasche und Putzzeug
Fast genauso wichtig wie Halfter und Strick ist geeignetes Putzzeug. Dabei würde ich eine Putztasche, wie sie ja momentan auf dem Vormarsch sind, einem klassischen Plastikputzkasten klar vorziehen. Warum? Nun, diese Plastikungetüme sind einerseits wirklich nicht besonders schick, aber noch viel wichtiger: sie brechen leicht. Ich bin mir sicher, dass viele Reiter (inklusive mir) ein Lied davon singen können: Man bindet das Pferd an, holt die Putzbox, stellt sie weit weit weg von den gefährlichen Pferdehufen, lässt das Pferd nur 10 Sekunden allein, um den Sattel zu holen, kommt zurück und das Pferd steht inmitten der Plastikfetzen, die einmal eine Putzbox waren. Das kann mit einer flexiblen Stofftasche nicht passieren, die hält dem einen oder anderen Tritt stand. Ich habe mich daher für das Putzset soft Laura in der Farbe capri-blue entschieden. Dieses Set besteht praktischerweise aus einer Putztasche, gefüllt mit dem wichtigsten "Werkzeug". Neben einem Hufkratzer, einer Wurzelbürste und einer Schweifbürste finden sich noch drei weitere Bürsten, deren Härtegrad ich nur vom Bild leider nicht erkennen kann. Das wichtigste hat man so auf jeden Fall zusammen und das auch noch Ton-in-Ton. Glücklicherweise ist auch dieses Set momentan im Sale und kostet 29,90 €. Ich würde zusätzlich noch einen Teddyfleece Putzhandschuh für 6,99 € und einen Metallstriegel für den groben Dreck für 3,99 € kaufen.

5. Der Sattel und die Sattelunterlage
Hier solltet ihr euch unbedingt von einem Profi beraten lassen. Dieser kann verschiedene Sättel ausprobieren und abändern.Ein passender Sattel ist das A und O für ein gesundes Pferd, mit dem man viel Spaß hat. Für einen günstigen, gebrauchten Sattel muss man ca. 500 € einplanen, für den Sattler mit Anfahrt, Beratung und Sattelanpassung mindestens 200 €.
Unter den Sattel kommt eine Schabracke. Ich schätze es sehr, wenn die Schabracke etwas dicker watteriert und nicht so "wabbelig" ist. Daher entschied ich mich in dieser Kategorie für die Schabracke Larissa von Felix Bühler in der Farbe Brombeer.Sie kostet, auch im Sale, aktuell 27,90 €.

6. Die Trense
Die Grundausrüstung in Sachen Trense besteht aus einem klassischen Reithalfter, einer Wassertrense in der passenden Größe, sowie Zügeln. Mih überzeugte im Onlineshop der Zaum Rocko von Showmaster für 42,90 €, da dieser ein anatomisch geformtes Genicktück, sowie einen Stirnriemen mit Steinchen hat. Außerdem sind Gurtzügel im Preis inbegriffen. Ein einfach gebrochenes Gebiss kostet bei Krämer 17,90 €.


7. Der Beinschutz
Hier gibt es Bandagen oder Gamaschen zur Auswahl. Ich favorisiere aufgrund der schnelleren und unkomplizierteren Handhabung Gamaschen und würde diese daher auch Anfängern empfehlen.

Die einfachen Showmaster Schalengamaschen reichen meiner Meinung nach völlig aus. In schwarz bekommt man sie aktuell reduziert für 17,90 €. Doch auch die Hinterbeine wollen geschützt sein: Auch hier reichen die Showmaster Streichkappen für 9,99 € für den Anfang allemal.
 

8. Die Longierausrüstung
Für den Anfang reicht meiner Meinung nach eine einfache Longe für 11,90 €. Abhängig vom Ausbildungsstand eures Pferdes und dem, was ihr mit ihm an der Longe machen wollt, solltet ihr in Zukunft über die Anschaffung eines Kappzaumes, Longíergurtes, Hilfszügeln etc. nachdenken.

9. Pferdedecken
Für ein ungeschorenes Pferd mit viel Auslauf auf Außenflächen (halte ich für elementar wichtig), braucht man meiner Meinung nach zwei Decken:
Nach getaner Arbeit darf das verschwitzte Pferd sich nicht erkälten. Da manche Pferde sich die Decke gerne beim Wälzen abstreifen oder mutwillig zerstören, empfinde ich es als besonders praktisch, wenn diese über Kreuzgurte verfügt. Daher fiel meine Wahl auf die Abschwitzdecke Activity für einen Spitzenpreis von 34,90 €.
Im Sommer werden die Pferde stark von Fliegen geplagt, weshalb ich mein Pferd generell eindecke. Gerade auf der Wiese, wo sich Pferde dann doch häufiger bewegen, finde ich Kreuzbegurtung unerlässlich, um längerfristig Spaß an der Decke zu haben. Meine Wahl fiel hier auf die unschlagbar günstige, da ebenfalls reduzierte Fliegendecke Zebra Classic für 19,90 €. Dazu passend würde ich mir auf jeden Fall auch die Fliegenmaske Zebra für 11,90 € zulegen.


10. Zusatzfutter
 werde ich in einem eigenen Post erwähnen

11. Stallapotheke 
werde ich in einem eigenen Post erwähnen

Ohne Stallapotheke und Zusatzfutter und mit vielen reduzierten Schnäppchen komme ich auf eine Summe von 955,05 € für meine virtuelle Erstausstattung. Überlegt ihr also, euch ein Pferd zuzulegen, alkuliert eher mit höheren Kosten. Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen weiterhelfen, oder euch zuindest unterhalten. Alles Liebe!



Montag, 2. Januar 2017

Aufgebraucht Dezember 2016 - Review und Alternativen

Happy new Year! Um endlich die Altlasten aus 2016 entsorgen zu können, habe ich heute meinen gesammelten Müll aus dem Dezember herusgekramt, um euch darüber zu berichten.


1. Das Kokosöl Deo von Bon Lauri - 12,24€
Dieses Deo habe ich in einem Adventskalender gehabt, ich habe es mir also nicht selbst ausgesucht. Dennoch uss ich sagen : 100 Punkte! Das Deo ist mild, reizt auch rasierte Achseln nicht und hat ich absolut zuverlässig geschützt. Dass es ein Naturkosmetikprodukt ist und in der Glasverpackung kommt, ist für mich außerdem sehr positiv. Ich kann das Deo also uneingeschränkt empfehlen, zunächst werde ich es aber dennoch nicht nachkaufen, da ich ein festes Deo ausprobieren möchte.

2. Das Haartreatment "25 Benefits" von Redken - 9,55€
Auch dieses gute Stück habe ich zugeschickt bekommen, sonst wäre ich womöglich garnicht auf dieses Schätzchen aufmerksamm geworden. Ich habe es hauptsächlich nach dem Haarewaschen benutzt, um mein sehr langes, eigenwilliges Haar leichter kämmbar zu machen. Das Spray hat mein Haar weicher und geschmeidiger gemacht, ob es jedoch wirklich 25 Vorteile mit sich bringt - hm, das kann ich so nicht sagen. Zunächst werde ich das All-in-one-Treatment nicht nachkaufen, da ich mein Haar momentan mit Arganöl pflege und damit auch wirklich zufrieden bin.

3. Das ultra matte 24hours Make up von p2 - um 5€
Dieses Make up hat mir wirklich gute Dienste geleistet. Ich habe wirklich sehr helle Haut, viele Marken biete gar keine Farbe an, die hell genug für meine Haut ist. Nicht so p2. Die hellste Farbe passt mir hier sehr gut. Die Deckkraft lässt keine Wünsche übrig, Auch meine trockene Haut hat dieses Make up gut vertragen. Da ich geplant hatte, insgesamt weniger Kosmetik zu kaufen und eher auf Naturkosmetik umzusteigen, habe ich nach dieser p2 Flasche ein Makeup einer Naturkosmetikmarke gekauft. davon war ich leider sehr enttäuscht, sodass ich wieder zu p2 zurückkehren werde.

4. Der Lippenbalsam Beauty&Care in der Farbe rosé von Lavera - um 3€
Dieser Lippenbalsam hat mich leider nicht vom Hocker gehauen. Ich habe ihn als zu fettig und zu cremig empfunden, er hat nicht diesen leichten Schimmer auf den Lippen hinterlassen, sondern viel dicke Masse. Momentan habe ich genug Lippenpflege zu Hause - irgendwann werde ich Lavera bestimmt eine zweite Chance geben.

5. Die Kokosöl  Intensivpflege von Bon Lauri - 11,73€
Zusammen mit dem oben genannten Deo kam diese Gesichtspflege bei mir an. Und mein Fazit fällt genauso posititv aus: Meine sensible, trockene Haut wurde durch die Intensivcreme wunderbar weich und geschmeidig.Ich kann die Pflege uneingeschränkt weiterempfehlen, momentan verwende ich aber reines Kokosöl als einzige Pflege, um Verpackung und Geld zu sparen.

6. Das Soin Premier Thérapiste von Kérastase  - um 15€
Glücklicherweise habe ich mir diese Spülung nicht selbst gekauft, sondern ebenfalls zugeschickt bekommen. Ich finde sie nämlich richtig schlecht und nutzlos. Zunächst war der erste Eindruck ganz positiv: Die Verpackung überzeugt in schickem aquagrün und mit einem fancy Namen, auch die Besonderheit, dass diese Spülung VOR dem Shampoo angewendet werden soll, machte mich neugierig. Obwohl dieses Produkt zum Schutz von sehr beschädigtem Haar entwickelt wurde, muss ich sagen, dass ich einfach garnicht gemerkt habe,  es verwendet zu haben. In diesem Fall also eine klare ENTfehlung, spart euch das Geld für eine ordentliche Spülung (z.B. Balea professional Oil Care) oder verwendet einfach ab und an etwas Öl für eure Haare. Ich benötige derzeit keine Spülung, da ich das Bon Lauri Kokosölshampoo verwende und nach dem Duschen mit Arganöl nacharbeite. Diese beiden Produkte machen eine Spülung absolut überflüssig.

Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen etwas weiterhelfen .

Alles Liebe,
 Vanessa

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Projekt Nachhaltigkeit - Konsumverhalten überdenken : Mein 100-Tage-Plan #zerowaste #zeroplastic

Der grüne Gedanke begleitet mich nun schon seit vielen Jahren. 2006 wurde ich zur Vegetarierin, einerseits der Tiere wegen, deren unfassbar grausame Schicksale ich nicht unterstützen möchte, aber auch wegen der Belastung, die Fleischkonsum für unser Klima  in Punkten wie CO2- Belastung  oder virtuelles Wasser darstellt. Auch Mikroplastik und dessen Auswirklungen auf die Ozeane war auf diesem Blog schon einmal Thema. Mittlerweile bin ich aber der Meinung, dass jeder noch mehr für die Umwelt tun kann. Ich habe mich mit den gesundheitlichen Folgen unserer Plastik-Welt beschäftigt. Durch alltägliche Gegestände oder in Plastik verpackte Lebensmittel, aber auch durch die Raumluft und den Hausstaub nehmen wir Bisphenol A, Phthalate oder Flammschutzimittel, die im Plastik enthalten sind, auf. Mögliche Ergebnisse einer Plastikbelastung unseres Lebens sind Allergien, Diabetes, Fettleibigkeit oder Fruchtbarkeitsstörungen. Auch die Umwelt darf nicht vergessen werden: Von dem vielen angefallenen Plastikmüll kann nur ein Bruchteil mit hohem Energieaufwand recycelt werden. Biologisch abbaubar ist Plastik nicht, es zerfällt über die Jahre lediglich in kleine Teile. Bis beispielsweise eine einzige Plastiktüte in Teile in der Größe von Sandkönern zerfallen ist, dauert es 400 Jahre. Da Plastik also nicht einfach verschwindet, konnten mehrere riesige Plastikteppiche in den Weltmeeren entstehen, die vor allem den Tieren zum Verhängnis werden. Natürlich werde ich als Einzelperson nicht das globale Plastikproblem lösen, Aber ich will meinen Teil dazu beitragen, dass das Plastikaufkommen reduziert wird und will helfen, über die Auswirkungen für Mensch und Umwelt aufzuklären. Daher habe ich mir einen 100 Tage Plan gestaltet, der mir helfen wird, weniger Plastik zu verbrauchen. Ich habe auch andere Punkte überdacht, daher enthält der Plan teilweise auch Pläne, die weniger mit Plastik, aber auch mit Konsum und Umweltschutz zu tun haben.

KÜCHE
- Saisonal, regional einkaufen
- keine Konserven (Plastikbeschichtung im Inneren der Konserve!), lieber Glas
-Gemüse unverpackt kaufen: keine eingeschweißten Gurken, für die Tomaten zum Abwiegen muss man keine Tüte nehmen
- keine Süßigkeiten, bei denen jedes Stück extra verpackt ist (Schoko-Bons etc.)
- Getränke nur in Glas oder Tetrapak

BADEZIMMER
- Shampoo, Bodylotion, Haarpflegeprodukte etc. leer machen, nicht nachkaufen
- auf Alternativen umsteigen:
-Stückseife statt Flüssigseife und Duschgel
-Shampoo-Bars statt Flüssigshampoo in der Plastikverpackung
-Öle in der Glasflasche statt Haarkuren
-Peelings selber machen (Honig, Zucker, Öl etc.)
- Öl statt Abschminkwasser/Tücher
-Baumwollpads statt Wattepads
- wenn Kosmetik, dann Naturkosmetik

KLEIDERSCHRANK
- mehr Vintage- Kleidung


Habt ihr noch mehr Tips? Ich bin gespannt, wie mir die Umsetzung gelingt, es folgen bestimmt einige weitere Artikel zum Thema Nachhaltigkeit. See you soon!

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Long time no see oder: was bisher geschah..

Puh, ganz schön lange her, dass ich hier die letzten Zeilen getippt habe! Ich bin total aus der Übung und weiß garnicht, wie ich anfangen soll. Einiges hat sich geändert, weshalb hier auch nichts passiert ist. Im letzten Jahr habe ich mir den Traum erfüllt und nach langer Zeit der Überlegung, viel Streit und Tränen wieder ein Pferd zugelegt. Ich bin passionierte Reiterin und verbringe seit jeher einen Großteil meiner Zeit auf dem Rücken der Vierbeiner. Vor einigen Jahren hatte ich bereits die Ehre gehabt, ein einmaliges Pferd mein Eigen nennen zu dürfen. Leider stand diese Verbindung unter keinem gutem Stern, meine Nessie musste schon bald, viel zu früh, von mir gehen. Diesen Verlust zu verarbeiten kostete mich knapp fünf Jahre. Ich habe das Reiten nie aufgegeben, aber eine neue Bindung einzugehen war undenkbar. Im September 2014 reifte der Wunsch nach einem eigenen Pferd erneut. Es verging knapp ein Jahr, bis im August 2015 eine langbeinige schwarze Schönheit mit dem klangvollen Namen "Shining Rose of Punchistown" meine Suche beendete. Ich war total verliebt, aber die Probleme blieben nicht aus. Meine Eltern, keine Pferdeenschen, verstanden den Wunsch so garnicht und waren nicht damit einverstanden, dass ich mir diesen vor Beendigung meines Studiums erfüllte. Die Konsequenz: Ich musste zu Hause ausziehen und der Kontakt zu meinen Eltern brach ab. Unterschlupf fand ich im Haus meiner Oma. In der oberen Etage stand ein Zimmer leer, das ich bezog. Eine Komische Situation war das für uns beide, meine Oma und mich, da wir uns von einer Minute auf die andere Bad und Küche teilten und vorher nie großartig Kontakt miteinander gehabt hatten. Auch wenn die Umstellung heftig war, bin ich ihr wahnsinnig dankbar, dass sie so flexibel war, mich einfach aufzunehmen und bin im Nachhinein sehr froh, so viele gemeinsame Stunden mit ihr verbracht zu haben. Auch ein anderer Mensch bereicherte mein Leben fortan: Ich lernte Florian kennen, einen sympathischen Student, der mich seitdem begleitet. Obwohl uns 30 Kilometer trennten, verbrachten wir fortan jede mögliche Minute miteinander. Ich brauchte seine Unterstützung auch dringend. Obwohl es mir Leid tat, ihn gleich in der Anfangsphase unserer Beziehung so zu strapazieren, war ich einfach unendlich dankbar über einen Menschen, der mich stützte, da der Streit mit meinen Eltern und der rasche Auszug sehr an mir nagte. Auch mit meinem "Röschen", das ich mir so sehr gewünscht hatte, lief es alles andere als rund. Sie zeigte sich als äußerst dominant, clever und gefährlich. Sie hatte keinen Respekt vor mir, überrannte mich förmlich und war an einer Kooperation mit mir kein bisschen interessiert. Im Gegenteil, es konnte gut passieren, dass sie bei meinem Anblick das Weite suchte, sogar über den Zaun sprang. Im Gelände entpuppte sie sich als Steiger. Ich habe einiges an Reiterfahrung und Courage, weswegen wir trotzdem täglich arbeiteten, jedoch auch böse stürzten, als sie wieder einmal gestiegen war. Nicht einmal vom Hufschmied ließ sie sich anfassen. Der kehrte unverrichtetet Dinge wieder um, mit den Worten "Ich will diesen Job noch länger machen." Nachdem wir in den ersten drei gemeinsamen Monaten bereits in drei Ställen gestanden hatten, war klar, dass es so nicht weiter gehen konnte. Ich verzichtete fortan auf das Reiten und startete mit meinem schwarzen Ungetüm von null. Und ja; was keiner geglaubt hatte, wurde wahr: Heute, genau ein Jahr nach unserem Tiefpunkt ist sie das Reitpferd, welches ich mir immer gewünscht habe. Auch meine Beziehung zu Florian änderte sich grundlegend. Schon im April 2016 zogen wir in eine gemeinsame Wohnung auf dem Land. Und das nicht alleine: gemeinsam gründeten wir einen kleinen Pferdestall. Heute wohnen neben dem Röschen auch noch drei andere Pferde bei uns. Was bei all den Veränderungen fast ins Hintertreffen geriet: mein Studium. Ich befinde mich aktuell im siebten Semester meines Lehramtsstudiums. Im August schrieb ich ein Examen, die Zulassungsarbeit ist seit letzter Woche abgegeben. Wenn alles nach Plan läuft, werde ich im Frühjahr 2017 das Studium abschließen und im September mein Referendariat beginnen.
Ihr seht, die letzte Zeit war mehr als turbulent. Bestimmt versteht ihr, dass ich nicht bloggen konnte, zumal ich ja einen Großteil der Zeit lang nicht einmal Internet hatte. Ich hoffe, dass sich die Lage nun beruhigt und ich ab und an wieder Zeit habe, ein paar Zeilen zu tippen.
Einen kuscheligen Herbstabend wünscht euch Vanessa
Das Bild zeigt mich mit den beiden "Neuzugängen" und meinem allertreusten Hundchen Felix.