Dienstag, 24. Januar 2017

Pferdefütterung - meine Basics

Heute möchte ich wie versprochen an die Erstausstattungsfrage in Puncto Futter anknüpfen.

Starten wir also mit dem wichtigsten aller Futtermittel, dem Heu.

http://buchholzhof.com
Dieses wird in der Regel vom Stall gestellt. Idealerweise bekommt eurer Pferd dort 24h Heu zur Verfügung gestellt. Sollte dies nicht der Fall sein gilt die Regel: je mehr Mahlzeiten, desto besser. Von Natur aus ist das Pferd ein Dauerfresser, es frisst ca. 18 Stunden am Tag, auch in der Nacht pausiert es nicht länger als ca. zwei Stunden. Der Pferdemagen ist verhältnismäßig klein und macht keine Verdauungspausen. Entstehen also Fresspausen von mehr als fünf Stunden, greift die aggressive Magensäure den empfindlichen Pferdemagen an, es können Magengeschwüre entstehen. Die klassische Pferdehaltung mit zwei Heumahlzeiten am Tag ist also längst überholt, bitte vermeidet also Ställe, in denen diese nach wie vor praktiziert wird! Sollte ein solcher Stall für euch unumgänglich sein, stopft eurem Pferd einfach ein großes Heunetz und hängt ihm dieses zusätzlich in die Box.

Kraftfutter - der Klassiker: Hafer

http://pferdewiese.com/wp-content/uploads/2015/06/hafer.jpg
Ich persönlich füttere am liebsten Hafer als Kraftfutter. Klar ist der Markt voll mit Futtermitteln, die auch mich mit ihren bunten Tüten und fancy Namen a la "Dressage Superstar Economy Light" beeindrucken. Die darin enthaltenen Müslimischungen duften und sehen auch für mich als Mensch zum Anbeißen aus. Dennoch habe ich mich gegen die Fütterung dieser Müslis und für Hafer entschieden. Hier weiß ich, was drin ist, der Hafer ist nicht künstlich bearbeitet und nicht mit irgendwelchem Schnickschnack wie Apfeltrester oder Melasse versetzt. Den Mythos, Hafer würde das Pferd anstacheln und zur unkontrollierbaren Kanone machen, könnt ihr getrost vergessen. Es ist und bleibt ein hochwertiges Pferdefutter, das sich nicht zu Unrecht seit Urzeiten in der Pferdefütterung hält. Er liefert essentielle Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Ob ihr dabei Schwarzhafer, Goldhafer oder Grünhafer verfüttert, ist zweitrangig und auch ob dieser gequetscht, gewalzt oder ganz verfüttert wird, bleibt euch überlassen. Wichtig ist jedoch, dass gewalzter oder gequetschter Hafer binnen 24 Stunden verfüttert werden sollte.
Hafer sollte außerdem bedarfsgerecht verfüttert werden, das heißt, dass er dem Alter, der Größe und der Belastung des Pferdes entsprechend dosiert wird.



http://www.lexa-pferdefutter.de

Mineralfutter

Mineralfutter muss sein - zumindest, wenn ihr mich fragt. Dabei ist es allerdings auch schwierig, eine allgemeingültige Empfehlung auszusprechen. Am besten ihr lasst euch im Fachhandel beraten, was für euer Pferd das Richtige ist, denn Sportpferde, Freizeitpferde oder Senioren haben oft  einen ganz unterschiedlichen Mineralfutterbedarf.





Öle

https://www.fuetternundfit.de
Öle sind Alleskönner! Sie helfen bei der Verdauung des Kraftfutters, schützen Haut, Haar und Horn und sind ein klasse Energierlieferant.Besonders in den Zeiten des Fellwechsels greife ich daher gerne zu Ölen, um mein Pferd damit zu unterstützen. 30 bis 50 ml täglich reichen aus und werden zudem gerne angenommen.
In der Pferdefütterung üblich sind Fischöl, Traubenkernöl und Leinöl, wobei ich immer zu letzterem greife. Aber Achtung, dies ist nicht besonders lange haltbar.





Luzerne
http://www.hippomix.de/produkte_bilder/Luzerne_gr.jpg
Luzerne ist ein zwei in eins Futtermittel. Es ist sowohl Rauhfutter, als auch Kraftfutter. Luzerne sorgt für schnellen Substanzgewinn und ist daher ein gutes Winterfutter oder zur Auffütterung von mageren Pferden geeignet. Ich mische gerne etwas Luzerne unter Hafer, Mineralfutter und Öl, um die Kautätigkeit meines Pferdes zu steigern, da dieses sein Futter sonst gerne "einsaugt".


Sonnenblumenkerne

https://www.pauls-muehle.de/media/image/4890_0.jpg
Diese kleinen Helferchen bekommt mein Pferd übers tägliche Futter - in etwa eine Tasse voll. Sie unterstützen Haut und Haare und sorgen für stabile Hufe. Gerade im Fellwechsel ein klasse Ergänzungsfutter.







Saftfutter

http://www.reiten-weltweit.info
Möhrchen, Äpfel, Bananen (in Maßen), rote Beete: erlaubt ist, was schmeckt. Wegen des Fruchtzuckers gibt man immer nur ein paar Stücke pro Mahlzeit. Jedes Pferd hat seine Vorlieben, ich füttere am meisten Äpfel und Möhren, denn gerade den Möhren wird eine kolikpräventierende Wirkung nachgesagt. Banane und rote Beete kommt bei meinem Feinschmecker leider garnicht gut an...

Firlefanz in der Weidesaison

Mein Pferd ist generell eines der wählerischen Sorte. Sie sortiert Futter gut und verweigert oft. Die
http://www.pferde-futter-shop.de
oben genannten Bestandteile nimmt sie an, wechsle ich jedoch mal durch oder versuche ein anderes Futter, zickt sie. Vermutlich kennt sie den eigenen Bedarf auch am besten, denn in der Weidesaison verweigert sie selbst Hafer und Mineral, was sie im Winter sehr gerne mag. Dann versuche ich mit etwas Getrickse doch ein paar Mineralstoffe ins Pferd zu bekommen. Dafür verwende ich die Mineralbrix von Salvana. Der positive Nebeneffekt: Diese Brix kann man sich aufgrund ihrer Größe (Riegel oder in Leckerlieform) einfach in die Tasche stecken und wie eine Belohnung verfüttern. Man muss nicht extra einen Pott voll Futter mit sich herumschleppen. Neben diesen Brix, 24h Wiese und 24h Heu ad libitum gehen wir immer mal wieder etwas frische Luzerne naschen. Gleich neben der
Koppel wächst diese nämlich wild und die Pferde stehen so sehr darauf ! Auch Saftfutter ist im Sommer noch gefragt, Gerade zur Erntesaison bekommen die Pferde davon reichlich. Mit Öl, getrockneter Luzerne, Hafer oder pelletiertem Mineralfutter kann ich bei meiner Stute aber erst wieder punkten, wenn das Gras kurz abgeknabbert ist und die Pferde langsam aber sicher aufgestallt werden.

Salzleckstein

https://www.bergsalz.com/images/produkte/i14/144.jpg


Dieser sollte für die Pferde auch immer zugängig sein. Ich bevorzuge das natürliche Bergsalz aus Deutschland, da das Himalayasalz einen sehr weiten, ökologisch nicht vertretbaren Weg hinter sich hat und der klassische weiße Salzleckstein chemisch hergestellt wird.


Die genannten Futtermittel sind also das, was mir aus allemm, was ich in den letzten Jahren ausprobiert habe, am besten gefallen hat. Vielleicht taugt es ja auch für euch. Lasst ich gerne eure Erfahrungen wissen. 

Dienstag, 17. Januar 2017

Das erste eigene Pferd - Die Erstausstattung

Heute soll sich alles ums Thema Pferd drehen, ein Thema, das mein reales Leben sehr beeinflusst. Für die Zukuft habe ich geplant, diesem wichtigen Teil meines Lebens auch auf dem Blog Raum zu geben.
Den Einstieg in die Kategorie "Pferd" widme ich dem Thema Erstausstattung. Was brauche ich, bevor das erste eigene Pferd einziehen kann? Was kostet die Erstausstattung? Auf was kann man getrost verzichten? Ich bin bei Krämer online shoppen gegangen und werde euch im Folgenden die Produkte vorstellen, die ich mir aussuchen würde, würde ich mir mit meinen heutigen Erfahrungswerten nocheinmal eine Erstausstattung zulegen. Alle Bilder sind der Seite kraemer-pferdesport.de entnommen!

1. Das Halfter
Das zunächst wichtigste Teil, das du schon bei der Abholung des Pferdes und von da an jeden Tag brauchen wirst, ist ein Halfter. In der Praxis wird vermutlich ein einziges Halfter garnicht ausreichen, wir bleiben aber nun einmal beim Minimum von einem Stück. Wichtig dabei finde ich, dass das Halfter im Genick mit einer Schnalle geöffnet werden kann, da dann die Größeneinstellung auch mit langen Fingernägeln klappt. Auf meiner virtuellen Shoppingtour habe ich mich für das Pailettenhalfter Caro in der Farbe fog entschieden. Das steht meiner Meinung nach jedem Pferd und ist momentan auf 9,99 reduziert.


2. Der Strick
Obligatorisch zu jedem Halfter braucht man logischerweise auch einen Führstrick. Ich bevorzuge Stricke OHNE Panikhaken, da diese bei mir schon in mehreren Situationen versagt haben, unkontrollierbar oder garnicht aufgingen und wenn, wie ein Geschoss durch die Gegend flogen. Das kann ins Auge gehen. Mir ist ein herkömmlicher Karabiner deutlich lieber. Außerdem weiß ich es zu schätzen, wenn der Strick nicht nur eine Armlänge misst, sondern 2m und mehr bietet, da das beim Verladen, in der Bodenarbeit oder auch fürs "richtige Führen" grundlegend ist. Daher fiel meine Wahl in dieser Kategorie aufdas Anbindeseil Kate in der Farbe perlmutt-rosa. Dieses hat den erwähnten, einfachen Karabiner, ist 2,10 m lang und ist außerdem an den Enden mit Leder abgeschlossen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern schütz den Strick vor dem Ausfransen, wenn er mal über den Boden geschleift wird. Und glaubt mir, das kommt vor. Preislich liegen wir hier bei 8,99€.

4. Putztasche und Putzzeug
Fast genauso wichtig wie Halfter und Strick ist geeignetes Putzzeug. Dabei würde ich eine Putztasche, wie sie ja momentan auf dem Vormarsch sind, einem klassischen Plastikputzkasten klar vorziehen. Warum? Nun, diese Plastikungetüme sind einerseits wirklich nicht besonders schick, aber noch viel wichtiger: sie brechen leicht. Ich bin mir sicher, dass viele Reiter (inklusive mir) ein Lied davon singen können: Man bindet das Pferd an, holt die Putzbox, stellt sie weit weit weg von den gefährlichen Pferdehufen, lässt das Pferd nur 10 Sekunden allein, um den Sattel zu holen, kommt zurück und das Pferd steht inmitten der Plastikfetzen, die einmal eine Putzbox waren. Das kann mit einer flexiblen Stofftasche nicht passieren, die hält dem einen oder anderen Tritt stand. Ich habe mich daher für das Putzset soft Laura in der Farbe capri-blue entschieden. Dieses Set besteht praktischerweise aus einer Putztasche, gefüllt mit dem wichtigsten "Werkzeug". Neben einem Hufkratzer, einer Wurzelbürste und einer Schweifbürste finden sich noch drei weitere Bürsten, deren Härtegrad ich nur vom Bild leider nicht erkennen kann. Das wichtigste hat man so auf jeden Fall zusammen und das auch noch Ton-in-Ton. Glücklicherweise ist auch dieses Set momentan im Sale und kostet 29,90 €. Ich würde zusätzlich noch einen Teddyfleece Putzhandschuh für 6,99 € und einen Metallstriegel für den groben Dreck für 3,99 € kaufen.

5. Der Sattel und die Sattelunterlage
Hier solltet ihr euch unbedingt von einem Profi beraten lassen. Dieser kann verschiedene Sättel ausprobieren und abändern.Ein passender Sattel ist das A und O für ein gesundes Pferd, mit dem man viel Spaß hat. Für einen günstigen, gebrauchten Sattel muss man ca. 500 € einplanen, für den Sattler mit Anfahrt, Beratung und Sattelanpassung mindestens 200 €.
Unter den Sattel kommt eine Schabracke. Ich schätze es sehr, wenn die Schabracke etwas dicker watteriert und nicht so "wabbelig" ist. Daher entschied ich mich in dieser Kategorie für die Schabracke Larissa von Felix Bühler in der Farbe Brombeer.Sie kostet, auch im Sale, aktuell 27,90 €.

6. Die Trense
Die Grundausrüstung in Sachen Trense besteht aus einem klassischen Reithalfter, einer Wassertrense in der passenden Größe, sowie Zügeln. Mih überzeugte im Onlineshop der Zaum Rocko von Showmaster für 42,90 €, da dieser ein anatomisch geformtes Genicktück, sowie einen Stirnriemen mit Steinchen hat. Außerdem sind Gurtzügel im Preis inbegriffen. Ein einfach gebrochenes Gebiss kostet bei Krämer 17,90 €.


7. Der Beinschutz
Hier gibt es Bandagen oder Gamaschen zur Auswahl. Ich favorisiere aufgrund der schnelleren und unkomplizierteren Handhabung Gamaschen und würde diese daher auch Anfängern empfehlen.

Die einfachen Showmaster Schalengamaschen reichen meiner Meinung nach völlig aus. In schwarz bekommt man sie aktuell reduziert für 17,90 €. Doch auch die Hinterbeine wollen geschützt sein: Auch hier reichen die Showmaster Streichkappen für 9,99 € für den Anfang allemal.
 

8. Die Longierausrüstung
Für den Anfang reicht meiner Meinung nach eine einfache Longe für 11,90 €. Abhängig vom Ausbildungsstand eures Pferdes und dem, was ihr mit ihm an der Longe machen wollt, solltet ihr in Zukunft über die Anschaffung eines Kappzaumes, Longíergurtes, Hilfszügeln etc. nachdenken.

9. Pferdedecken
Für ein ungeschorenes Pferd mit viel Auslauf auf Außenflächen (halte ich für elementar wichtig), braucht man meiner Meinung nach zwei Decken:
Nach getaner Arbeit darf das verschwitzte Pferd sich nicht erkälten. Da manche Pferde sich die Decke gerne beim Wälzen abstreifen oder mutwillig zerstören, empfinde ich es als besonders praktisch, wenn diese über Kreuzgurte verfügt. Daher fiel meine Wahl auf die Abschwitzdecke Activity für einen Spitzenpreis von 34,90 €.
Im Sommer werden die Pferde stark von Fliegen geplagt, weshalb ich mein Pferd generell eindecke. Gerade auf der Wiese, wo sich Pferde dann doch häufiger bewegen, finde ich Kreuzbegurtung unerlässlich, um längerfristig Spaß an der Decke zu haben. Meine Wahl fiel hier auf die unschlagbar günstige, da ebenfalls reduzierte Fliegendecke Zebra Classic für 19,90 €. Dazu passend würde ich mir auf jeden Fall auch die Fliegenmaske Zebra für 11,90 € zulegen.


10. Zusatzfutter
 werde ich in einem eigenen Post erwähnen

11. Stallapotheke 
werde ich in einem eigenen Post erwähnen

Ohne Stallapotheke und Zusatzfutter und mit vielen reduzierten Schnäppchen komme ich auf eine Summe von 955,05 € für meine virtuelle Erstausstattung. Überlegt ihr also, euch ein Pferd zuzulegen, alkuliert eher mit höheren Kosten. Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen weiterhelfen, oder euch zuindest unterhalten. Alles Liebe!



Montag, 2. Januar 2017

Aufgebraucht Dezember 2016 - Review und Alternativen

Happy new Year! Um endlich die Altlasten aus 2016 entsorgen zu können, habe ich heute meinen gesammelten Müll aus dem Dezember herusgekramt, um euch darüber zu berichten.


1. Das Kokosöl Deo von Bon Lauri - 12,24€
Dieses Deo habe ich in einem Adventskalender gehabt, ich habe es mir also nicht selbst ausgesucht. Dennoch uss ich sagen : 100 Punkte! Das Deo ist mild, reizt auch rasierte Achseln nicht und hat ich absolut zuverlässig geschützt. Dass es ein Naturkosmetikprodukt ist und in der Glasverpackung kommt, ist für mich außerdem sehr positiv. Ich kann das Deo also uneingeschränkt empfehlen, zunächst werde ich es aber dennoch nicht nachkaufen, da ich ein festes Deo ausprobieren möchte.

2. Das Haartreatment "25 Benefits" von Redken - 9,55€
Auch dieses gute Stück habe ich zugeschickt bekommen, sonst wäre ich womöglich garnicht auf dieses Schätzchen aufmerksamm geworden. Ich habe es hauptsächlich nach dem Haarewaschen benutzt, um mein sehr langes, eigenwilliges Haar leichter kämmbar zu machen. Das Spray hat mein Haar weicher und geschmeidiger gemacht, ob es jedoch wirklich 25 Vorteile mit sich bringt - hm, das kann ich so nicht sagen. Zunächst werde ich das All-in-one-Treatment nicht nachkaufen, da ich mein Haar momentan mit Arganöl pflege und damit auch wirklich zufrieden bin.

3. Das ultra matte 24hours Make up von p2 - um 5€
Dieses Make up hat mir wirklich gute Dienste geleistet. Ich habe wirklich sehr helle Haut, viele Marken biete gar keine Farbe an, die hell genug für meine Haut ist. Nicht so p2. Die hellste Farbe passt mir hier sehr gut. Die Deckkraft lässt keine Wünsche übrig, Auch meine trockene Haut hat dieses Make up gut vertragen. Da ich geplant hatte, insgesamt weniger Kosmetik zu kaufen und eher auf Naturkosmetik umzusteigen, habe ich nach dieser p2 Flasche ein Makeup einer Naturkosmetikmarke gekauft. davon war ich leider sehr enttäuscht, sodass ich wieder zu p2 zurückkehren werde.

4. Der Lippenbalsam Beauty&Care in der Farbe rosé von Lavera - um 3€
Dieser Lippenbalsam hat mich leider nicht vom Hocker gehauen. Ich habe ihn als zu fettig und zu cremig empfunden, er hat nicht diesen leichten Schimmer auf den Lippen hinterlassen, sondern viel dicke Masse. Momentan habe ich genug Lippenpflege zu Hause - irgendwann werde ich Lavera bestimmt eine zweite Chance geben.

5. Die Kokosöl  Intensivpflege von Bon Lauri - 11,73€
Zusammen mit dem oben genannten Deo kam diese Gesichtspflege bei mir an. Und mein Fazit fällt genauso posititv aus: Meine sensible, trockene Haut wurde durch die Intensivcreme wunderbar weich und geschmeidig.Ich kann die Pflege uneingeschränkt weiterempfehlen, momentan verwende ich aber reines Kokosöl als einzige Pflege, um Verpackung und Geld zu sparen.

6. Das Soin Premier Thérapiste von Kérastase  - um 15€
Glücklicherweise habe ich mir diese Spülung nicht selbst gekauft, sondern ebenfalls zugeschickt bekommen. Ich finde sie nämlich richtig schlecht und nutzlos. Zunächst war der erste Eindruck ganz positiv: Die Verpackung überzeugt in schickem aquagrün und mit einem fancy Namen, auch die Besonderheit, dass diese Spülung VOR dem Shampoo angewendet werden soll, machte mich neugierig. Obwohl dieses Produkt zum Schutz von sehr beschädigtem Haar entwickelt wurde, muss ich sagen, dass ich einfach garnicht gemerkt habe,  es verwendet zu haben. In diesem Fall also eine klare ENTfehlung, spart euch das Geld für eine ordentliche Spülung (z.B. Balea professional Oil Care) oder verwendet einfach ab und an etwas Öl für eure Haare. Ich benötige derzeit keine Spülung, da ich das Bon Lauri Kokosölshampoo verwende und nach dem Duschen mit Arganöl nacharbeite. Diese beiden Produkte machen eine Spülung absolut überflüssig.

Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen etwas weiterhelfen .

Alles Liebe,
 Vanessa

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Projekt Nachhaltigkeit - Konsumverhalten überdenken : Mein 100-Tage-Plan #zerowaste #zeroplastic

Der grüne Gedanke begleitet mich nun schon seit vielen Jahren. 2006 wurde ich zur Vegetarierin, einerseits der Tiere wegen, deren unfassbar grausame Schicksale ich nicht unterstützen möchte, aber auch wegen der Belastung, die Fleischkonsum für unser Klima  in Punkten wie CO2- Belastung  oder virtuelles Wasser darstellt. Auch Mikroplastik und dessen Auswirklungen auf die Ozeane war auf diesem Blog schon einmal Thema. Mittlerweile bin ich aber der Meinung, dass jeder noch mehr für die Umwelt tun kann. Ich habe mich mit den gesundheitlichen Folgen unserer Plastik-Welt beschäftigt. Durch alltägliche Gegestände oder in Plastik verpackte Lebensmittel, aber auch durch die Raumluft und den Hausstaub nehmen wir Bisphenol A, Phthalate oder Flammschutzimittel, die im Plastik enthalten sind, auf. Mögliche Ergebnisse einer Plastikbelastung unseres Lebens sind Allergien, Diabetes, Fettleibigkeit oder Fruchtbarkeitsstörungen. Auch die Umwelt darf nicht vergessen werden: Von dem vielen angefallenen Plastikmüll kann nur ein Bruchteil mit hohem Energieaufwand recycelt werden. Biologisch abbaubar ist Plastik nicht, es zerfällt über die Jahre lediglich in kleine Teile. Bis beispielsweise eine einzige Plastiktüte in Teile in der Größe von Sandkönern zerfallen ist, dauert es 400 Jahre. Da Plastik also nicht einfach verschwindet, konnten mehrere riesige Plastikteppiche in den Weltmeeren entstehen, die vor allem den Tieren zum Verhängnis werden. Natürlich werde ich als Einzelperson nicht das globale Plastikproblem lösen, Aber ich will meinen Teil dazu beitragen, dass das Plastikaufkommen reduziert wird und will helfen, über die Auswirkungen für Mensch und Umwelt aufzuklären. Daher habe ich mir einen 100 Tage Plan gestaltet, der mir helfen wird, weniger Plastik zu verbrauchen. Ich habe auch andere Punkte überdacht, daher enthält der Plan teilweise auch Pläne, die weniger mit Plastik, aber auch mit Konsum und Umweltschutz zu tun haben.

KÜCHE
- Saisonal, regional einkaufen
- keine Konserven (Plastikbeschichtung im Inneren der Konserve!), lieber Glas
-Gemüse unverpackt kaufen: keine eingeschweißten Gurken, für die Tomaten zum Abwiegen muss man keine Tüte nehmen
- keine Süßigkeiten, bei denen jedes Stück extra verpackt ist (Schoko-Bons etc.)
- Getränke nur in Glas oder Tetrapak

BADEZIMMER
- Shampoo, Bodylotion, Haarpflegeprodukte etc. leer machen, nicht nachkaufen
- auf Alternativen umsteigen:
-Stückseife statt Flüssigseife und Duschgel
-Shampoo-Bars statt Flüssigshampoo in der Plastikverpackung
-Öle in der Glasflasche statt Haarkuren
-Peelings selber machen (Honig, Zucker, Öl etc.)
- Öl statt Abschminkwasser/Tücher
-Baumwollpads statt Wattepads
- wenn Kosmetik, dann Naturkosmetik

KLEIDERSCHRANK
- mehr Vintage- Kleidung


Habt ihr noch mehr Tips? Ich bin gespannt, wie mir die Umsetzung gelingt, es folgen bestimmt einige weitere Artikel zum Thema Nachhaltigkeit. See you soon!

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Long time no see oder: was bisher geschah..

Puh, ganz schön lange her, dass ich hier die letzten Zeilen getippt habe! Ich bin total aus der Übung und weiß garnicht, wie ich anfangen soll. Einiges hat sich geändert, weshalb hier auch nichts passiert ist. Im letzten Jahr habe ich mir den Traum erfüllt und nach langer Zeit der Überlegung, viel Streit und Tränen wieder ein Pferd zugelegt. Ich bin passionierte Reiterin und verbringe seit jeher einen Großteil meiner Zeit auf dem Rücken der Vierbeiner. Vor einigen Jahren hatte ich bereits die Ehre gehabt, ein einmaliges Pferd mein Eigen nennen zu dürfen. Leider stand diese Verbindung unter keinem gutem Stern, meine Nessie musste schon bald, viel zu früh, von mir gehen. Diesen Verlust zu verarbeiten kostete mich knapp fünf Jahre. Ich habe das Reiten nie aufgegeben, aber eine neue Bindung einzugehen war undenkbar. Im September 2014 reifte der Wunsch nach einem eigenen Pferd erneut. Es verging knapp ein Jahr, bis im August 2015 eine langbeinige schwarze Schönheit mit dem klangvollen Namen "Shining Rose of Punchistown" meine Suche beendete. Ich war total verliebt, aber die Probleme blieben nicht aus. Meine Eltern, keine Pferdeenschen, verstanden den Wunsch so garnicht und waren nicht damit einverstanden, dass ich mir diesen vor Beendigung meines Studiums erfüllte. Die Konsequenz: Ich musste zu Hause ausziehen und der Kontakt zu meinen Eltern brach ab. Unterschlupf fand ich im Haus meiner Oma. In der oberen Etage stand ein Zimmer leer, das ich bezog. Eine Komische Situation war das für uns beide, meine Oma und mich, da wir uns von einer Minute auf die andere Bad und Küche teilten und vorher nie großartig Kontakt miteinander gehabt hatten. Auch wenn die Umstellung heftig war, bin ich ihr wahnsinnig dankbar, dass sie so flexibel war, mich einfach aufzunehmen und bin im Nachhinein sehr froh, so viele gemeinsame Stunden mit ihr verbracht zu haben. Auch ein anderer Mensch bereicherte mein Leben fortan: Ich lernte Florian kennen, einen sympathischen Student, der mich seitdem begleitet. Obwohl uns 30 Kilometer trennten, verbrachten wir fortan jede mögliche Minute miteinander. Ich brauchte seine Unterstützung auch dringend. Obwohl es mir Leid tat, ihn gleich in der Anfangsphase unserer Beziehung so zu strapazieren, war ich einfach unendlich dankbar über einen Menschen, der mich stützte, da der Streit mit meinen Eltern und der rasche Auszug sehr an mir nagte. Auch mit meinem "Röschen", das ich mir so sehr gewünscht hatte, lief es alles andere als rund. Sie zeigte sich als äußerst dominant, clever und gefährlich. Sie hatte keinen Respekt vor mir, überrannte mich förmlich und war an einer Kooperation mit mir kein bisschen interessiert. Im Gegenteil, es konnte gut passieren, dass sie bei meinem Anblick das Weite suchte, sogar über den Zaun sprang. Im Gelände entpuppte sie sich als Steiger. Ich habe einiges an Reiterfahrung und Courage, weswegen wir trotzdem täglich arbeiteten, jedoch auch böse stürzten, als sie wieder einmal gestiegen war. Nicht einmal vom Hufschmied ließ sie sich anfassen. Der kehrte unverrichtetet Dinge wieder um, mit den Worten "Ich will diesen Job noch länger machen." Nachdem wir in den ersten drei gemeinsamen Monaten bereits in drei Ställen gestanden hatten, war klar, dass es so nicht weiter gehen konnte. Ich verzichtete fortan auf das Reiten und startete mit meinem schwarzen Ungetüm von null. Und ja; was keiner geglaubt hatte, wurde wahr: Heute, genau ein Jahr nach unserem Tiefpunkt ist sie das Reitpferd, welches ich mir immer gewünscht habe. Auch meine Beziehung zu Florian änderte sich grundlegend. Schon im April 2016 zogen wir in eine gemeinsame Wohnung auf dem Land. Und das nicht alleine: gemeinsam gründeten wir einen kleinen Pferdestall. Heute wohnen neben dem Röschen auch noch drei andere Pferde bei uns. Was bei all den Veränderungen fast ins Hintertreffen geriet: mein Studium. Ich befinde mich aktuell im siebten Semester meines Lehramtsstudiums. Im August schrieb ich ein Examen, die Zulassungsarbeit ist seit letzter Woche abgegeben. Wenn alles nach Plan läuft, werde ich im Frühjahr 2017 das Studium abschließen und im September mein Referendariat beginnen.
Ihr seht, die letzte Zeit war mehr als turbulent. Bestimmt versteht ihr, dass ich nicht bloggen konnte, zumal ich ja einen Großteil der Zeit lang nicht einmal Internet hatte. Ich hoffe, dass sich die Lage nun beruhigt und ich ab und an wieder Zeit habe, ein paar Zeilen zu tippen.
Einen kuscheligen Herbstabend wünscht euch Vanessa
Das Bild zeigt mich mit den beiden "Neuzugängen" und meinem allertreusten Hundchen Felix.

Freitag, 3. April 2015

REVIEW: ASTOR

Hallo Leute,

ich habe mir gedacht, ich könnte einmal alle meine Kosmetikprodukte, gestaffelt nach den einzelnen Marken in Top oder Flops gliedern und euch meine, selbstverständlich subjektive Meinung zu den einzelnen Produkten mitteilen. Viele dekorative Kosmetika sind ja doch nicht so ganz billig bzw spontane Einkäufe läppern sich dann doch am Ende des Monats ganz gehörig. Was sich wirklich lohnt und was un meinen Augen Geldverschwendung ist, das sage ich euch in nächster Zeit des Öfteren. Den Anfang macht heute das A wie Astor.
Von Astor habe ich eigentlich fast nur Lippenprodukte. Anfangs war ich sehr euphorisch, weshalb ich bei meinen späteren Einkäufen gleich richtig zugeschlagen habe.
Beginnen wir mit den Top-Produkten:

www.astorcosmetics.com
Den Anfang macht ein sehr gehyptes Produkt der Marke, nämlich die Soft Sensation Lipcolor Butter in der sommerlichen Farbe 011 Feeling Feline. Dieser schöne Korallton schreit gerade zu nach Sommer und macht mir total Laune auf mehr. Das Multitalent vereint Lippenstifft, Lippenpflege und verleit außerdem ein glänzendes Finish zu einem Preis von 5,85€.
Für mich ein Top.
Nummer zwei und drei sind Lippenstifte aus der VIP Heidi Collection Color Last. Hier habe ich die Farben 008 Spicy, einen dunklen, beerigen Ton, und 005 Arty, ein kräftiges Pink.
Beide Lippenstifte haben eine unfassbar gute Qualität, die Farben knallen total und halten meiner Meinung nach bombastisch, das Tragegefühl ist ebenfalls sehr angenehm. Beide Lippenstifte kosten 4,85€. TOP!
www.astorcosmetics.com
Ein weiteres Produkt, mit dem ich eigentlich durchwegs zufrieden war, ist die Big&Beautiful Boom Mascara. Sie zaubert durch ihr extra großes Bürstchen einen schönen, verdichteten Effekt. Für 6,50€ zu haben und für mich einfach Top.

Die letzten beiden Produkte sind für mich totale Wunderkinder, da sie mich so überrascht haben. Es handelt sich um die beiden Perfect Stay Gel Shine Lacke 002/954 Baby Pink Manicure und 005  Light    Pink Manicure.
Die Farben sind super schön und natürlich und am tollsten ist einfach die Haltbarkeit: Zwar erreichen die Lacke nicht die angepriesene Haltbarkeit von bis zu 10 Tagen, mit knapp einer Woche sind sie  bei mir dennoch ein absoluter Spitzenreiter! 4-5€ sind hier goldrichtig investiert. Top!



Leider muss ich nun schon zu meinen Flops kommen.
Nummer eins stellt hier ein 2in1 Eye Pencil dar, hier habe ich die Farbe 099 Magic Light. Die Farbe ist ganz nett, eine Mischung aus silber und rosé. Der Kajal soll für die Augenkontur und auch auf der Wasserlinie verwendbar sein. In meinem Gebrauch war er meist für die Wasserlinie, da ich mit Holzstiften auf meinem Lid kein präzises Ergebnis erhalte.
Leider finde ich die Qualität der Mine in diesem Fall nicht gut. Der Stift ist hart und kratzig, gibt aber keine Farbe ab. Mit dem altbewehrten Trick, die Mine für einige Sekunden über eine Flamme zu halten, wird die Farbe zwar geschmeidiger, dennoch - im Alltag finde ich die Prozedur unzweckmäßig, dafür haut mich dann die Farbe nicht genug um.Außerdem darf sowas bei einem Preis von 4-5€ nicht passieren. Flop!
Die restlichen Flops sind allesamt Lippenstifte der Soft Sensation Color & Care Reihe.
Ich habe die Farben 600 Luminous Beige, 603 Cinnamon Cashmere, 604 Beige Coquette und 702 Sweet Toffee, alles Nude- bis Brauntöne. Die Produktbeschreibung verspricht Farbe und Pflege und außerdem eine glatte Lippenoberfläche. Das kann ich leider überhaupt nicht bestätigen.
Die Farbabgabe ist äußerst sheer, jede Farbe enthält Goldpartikel, sodass man mehr Glitzer als Farbe sieht. Die Konsistenz ist angenehm soft, pflegend, ja, kriecht aber total in die Lipenfältchen, samt  Farbe und Glitzer. Das Ergebnis: Die Lippenfältchen werden total betont, ohne vorheriges Lippenpeeling braucht man die Lippenstifte überhaupt nicht anzuwenden, sonst wird jede Hautschuppe wahnsinnig betont. Mega Flop für 7,99€.

Dienstag, 17. März 2015

Joy Division Produkttest - meine Eindrücke

Hallo Mädels,

heute mal ein etwas anderes Thema, denn wir widmen uns in diesem Post einmal den allmonatlich wiederkehrenden Problemchen. Um uns diese Zeit nicht unnötig zu erschweren, habe ich eine innovatives Helferchen getestet, das verspricht, uns auch während der Tage unverminderten Spaß bei Sport, Saunagängen und der Zweisamkeit zu sichern: die Softtampons von Joydivision ! (http://www.joydivision-international-ag.de/home.html)
Ob das wohl stimmt? Ich dufte bei dieser Aktion testen: (http://www.beautytesterin.de/20-produkttester-mit-eigenen-blog-fuer-soft-tampons-gesucht/)
Mein erster Eindruck stimmte mich neugierig: Die Softtampons sehen aus wie kleine dreieckige Spülschwämme, in der Mitte ist eine Grifflasche eingearbeitet, damit man das Ding schnell zu fassen kriegt, die herkömmliche Rückholschnur gibt es nämlich nicht.
Ich persönlich finde es erst einmal super, dass kein Bändchen vorhanden ist, so muss man sich im Sommer beim Baden keine Gedanken machen, wo was rasspitzelt...
Im Praxistest bewährte sich der Softtampon zunächst erstklassig. Das Einführen klappt auch ohne dem mitgelieferten Gleitgel, da sich das Schwämmchen total klein zusammendrücken lässt und somit scheller sitzt, als nomale Tampons. Es trocknet im Gegensatz zu den herkömmlichen Tampons nicht aus und ist absolut nicht spürbar. Nicht im Ruhezustand, nicht beim Sport, und auch sonst nie ;) Toll!
Was mir dann doch kurzrfistig Schweißausbrüche bescherte, war der Akt des Entfernens: dafür braucht man definiv Übung - habe etwas recherchiert und von vielen Mädels gelesen, die direkt zum Arzt gerannt sind. Bei aller Erleichterung vorher - ein anschließender Arztbesuch schreckt sicherlich viele ab. Aber keine Sorge, mann kann´s auch so schaffen .
Trotz meiner Begeisterung muss ich sagen, dass ich als Studentin dennoch von den Softtampons Abstand nehmen werde - sie sind einfach schweineteuer. Der 10er Pack kostet bei Amazon 8,62€ (plus Versand!) und ist somit leider schon echt Luxus, eventuell für den Badeurlaub etc. denkbar.

Dennoch werde ich beobachten, was in nächster Zeit so auf den Markt kommt, denn Zukunft, haben diese kleinen rosa Schwämmchen auf jeden Fall und wer weiß, vielleicht ist ja bald eine günstige Alternative im Handel!
http://www.joydivision-international-ag.de/produkte/bodycare/soft-tampons/allgemeine-informationen.html